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Pindasveda

Aufbauende und stärkende intensive Teil- oder Ganzkörperanwendung.

Die Pindasveda-Anwendung dient vor allem Kapha-Patienten. Durch die Pindasveda-Behandlung kann das Bindegewebe entschlackt, regeneriert und wesentlich verbessert werden.

Die am meisten angewandte Behandlungsart geschieht, indem eine Säckchen-Therapie durchgeführt wird. Dieselben werden mittels in Milch gekochtem Reis und Kräutermischungen heiß gefüllt und zu einem Ball geformt. Sie werden dann nach vorgegebenen Therapieverfahren zur Massage des Körpers unter Beigabe von Öl verwandt. Die Behandlung erfolgt in der Regel synchron, d. h. durch mindestens 2 Therapeuten, welche die Säckchen gleichzeitig an beiden Körperseiten ansetzen. Ein weiterer Therapeut tauscht die abgekühlten und verbrauchten Säckchen gegen neue aus.

Die Pindasveda-Anwendung ist eine der aufwendigsten und umfassenden Behandlungen im Ayurveda-Bereich überhaupt. Entsprechend umfassend ist die Indikationsstellung für die Anwendung von Pindasveda:

Bei Vata-Störungen:

Arthritis, Abmagerung, Schwäche der Muskelfunktionen, Gesichtslähmung, Trockenheit der Haut, Gedächtnisverlust, Schlaflosigkeit, geistiger Stress, Steifheit der Gelenke, beidseitige Lähmungen, Kinderlähmung.

Kapha-Störungen:

Phlegmatische Beschwerden (Erkältungen, Husten, Kongestion, Bronchialasthma, Kopfschmerzen, rheumatische Arthritis, Anämie, Fettsucht, Verhalten von Urin, Magersucht, Schwere des Körpers, Blutkrankheiten.

Pitta-Störungen:

Gallenbeschwerden, Blutkrankheiten.

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