Wir öffnen wieder!

Wir freuen uns sehr, dass die Ayurveda-Klinik in Kassel ab 15. Juni wieder für Sie öffnet.

Nach einer langen Zeit ohne Sie dürfen wir Sie wieder empfangen und mit unserem authentischen Ayurveda einen Beitrag leisten, um Ihre Gesundheit zu stärken.

Gerne nehmen wir Ihre Wunschtermine schon vorab telefonisch unter 0561-3108 99 oder per E-Mail info@ayurveda-klinik.de entgegen.

Willkommensregeln (PDF)

Sanskrit: Ashvagandha („die nach Pferd riecht“)

Die ayurvedischen Medikamente gelten in Deutschland nicht als Medikamente sondern als Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch sollten sie, auch wenn es „nur“ Pflanzen oder Gewürze sind, ernst genommen werden. Bitte nehmen Sie nicht einfach irgendwelche ayurvedischen Mittel nach Selbsteinschätzung ein, sondern lassen Sie sich von einem ayurvedisch ausgebildeten Arzt beraten. Die Pflanzen müssen zu Ihnen passen, sie können auch Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Daher rate ich dringend von einer Selbstmedikation ab!

Ashvagandha setze ich am häufigsten in der ayurvedischen Therapie ein. Sie ist die stärkste Stress reduzierende Pflanze. Verwendet wird die Wurzel. Sie wirkt auf körperlicher und psychischer Ebene stabilisierend und ausgleichend. Die Schlafqualität wird verbessert.

Ashvagandha gilt als Nerventonikum. Außerdem wirkt sie sanft reinigend. Ama (halbverdaute Ablagerungen) werden entfernt, indem das Verdauungsfeuer gestärkt wird. Da die Wirkung insbesondere auf das Muskelfeuer abzielt, wird der Muskelaufbau verbessert.

Diese Pflanze kann auch bei unerfülltem Kinderwunsch sowohl für den Mann als auch für die Frau eingesetzt werden, da sie die Qualität der Fortpflanzungsgewebe verbessert.

Im Ayurveda sollten Pflanzen nicht nach Indikation eingesetzt werden, sondern sie müssen auch zur Konstitution des Menschen passen. Daher sollten folgende Charakterisierungen beachtet werden:

Rasa (Geschmack): süß, bitter, zusammenziehend, scharf
Guna (Eigenschaft): leicht, ölig
Virya (thermische Potenz): erwärmend
Vipaka (Nachverdauungseffekt): madhura (süß, nährend)
Dosha: Vata und Kapha senkend, über 500 mg können Pitta erhöhen

Ashvagandha sollte Menschen mit Vata und/oder Kapha Konstitution und/oder Störung verabreicht werden. Im Normalfall wird Pitta nicht gestört. Da Ashvagandha auch zu den so genannten Rasayanas („Verjüngungsmittel“) gehört, kann es zur Gesunderhaltung und Verbesserung der Gewebequalität bei Vata und Kapha Konstitutionen eingesetzt werden. Optimal ist die Einnahme mit Milch.

Inhaltstoffe: hypnotisches Alkaloid Somniferin, Phytosterin, Withanolide, Withaferin

In Deutschland ist die Ashvagandha Wurzel in Tablettenform, als Pulver und als alkoholisches Präparat (Wein) erhältlich.