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Vom 10. bis 15. August 2026 begrüßt die Habichtswald-Klinik tibetisch-buddhistische Mönche, die ein traditionelles Medizinbuddha-Sandmandala streuen. Erleben Sie die Entstehung dieses einzigartigen Kunstwerks und seine besondere Atmosphäre.
Veröffentlicht am 13. Juli 2026
Vom 10. bis 15. August 2026 erwartet die Habichtswald-Klinik einen besonderen Gast: Tibetisch-buddhistische Mönche streuen in unserer Klinik ein traditionelles Medizinbuddha-Sandmandala. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Entstehung dieses außergewöhnlichen Kunstwerks mitzuerleben.
Über mehrere Tage hinweg entsteht aus Millionen feinster, mit Naturfarben eingefärbter Sandkörner ein kunstvolles Mandala. Mit großer Präzision und Geduld setzen die Mönche Korn für Korn zu einem beeindruckenden Gesamtbild zusammen. Das Streuen erfolgt in meditativer Konzentration und wird von traditionellen Gebeten begleitet, die dem Frieden und dem Wohlergehen aller Menschen gewidmet sind.
Nachdem es über mehrere Tage sorgfältig erschaffen wurde, wird es am Ende der Veranstaltung in einer traditionellen Zeremonie wieder aufgelöst. Damit erinnert es daran, dass alles im Leben einem ständigen Wandel unterliegt – ein Gedanke, der auch in unserer schnelllebigen Zeit zum Nachdenken anregen kann.
Kommen Sie vorbei und erleben Sie, wie aus Millionen einzelner Sandkörner Schritt für Schritt ein einzigartiges Kunstwerk entsteht – ein beeindruckendes Symbol für Achtsamkeit, Konzentration und die Schönheit des Augenblicks.
Tibetische Mönche streuen kunstvolle Mandalas

📅 Eröffnung: 10.08.2026 ab 15:00 Uhr | Auflösung: 15.08.2026 ab 14:00 Uhr
🕒 Uhrzeiten: täglich von 9:00-12:30 Uhr und 15:00-18:30 Uhr
📍 Ort: Festsaal 1 · Habichtswald-Klinik · Wigandstraße 1 · 34131 Kassel
🎟 Eintritt frei! Eine Spende für das Meditationshaus Semkye Ling ist willkommen.
Erleben Sie mit uns den besonderen Reiz dieser jahrhundertealten Tradition.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit und bedeutet sinngemäß „Kreis“. Im tibetischen Buddhismus sind Mandalas weit mehr als kunstvolle Bilder: Sie stellen symbolisch einen sogenannten Mandala-Palast dar und dienen als Grundlage für Meditation und innere Einkehr. Sie sollen helfen, Eigenschaften wie Mitgefühl, Achtsamkeit und innere Ruhe zu entwickeln.
Das in der Habichtswald-Klinik entstehende Medizinbuddha-Mandala steht traditionell für Heilung, Mitgefühl und die Linderung von Leiden. Unabhängig von einer religiösen Überzeugung lädt seine Entstehung dazu ein, einen Moment innezuhalten und die besondere Atmosphäre bewusst wahrzunehmen.
Die tibetisch-buddhistischen Mönche pilgern durch Deutschland, um an verschiedenen Ort heilige Sandmandalas zu streuen und für den Frieden zu beten. Sie leben seit einigen Jahren im Tibetischen Zentrum Hamburg, wodurch sie gut Deutsch sprechen und stehen Besucherinnen und Besuchern gerne für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Die Mandala-Tour wird vom Tibetischen Zentrum e. V. Hamburg organisiert und steht unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama.
Während der Mandala-Woche besteht die Möglichkeit, das Tibetische Zentrum mit einer Spende zu unterstützen. Die Spendengelder fließen in notwendige Renovierungs- und Bauprojekte der Einrichtungen des Tibetischen Zentrums. Das wunderschöne Semkye Ling in der Lüneburger Heide beispielsweise wurde seit seiner Gründung vor 30 Jahren von S.H. 14. Dalai Lama, vielen wunderbaren Lehrern, Lehrerinnen und Praktizierenden gesegnet. Nun gibt es schon sehr lange die Vision vom Um- und Ausbau der Räumlichkeiten und Renovierungsarbeiten sind zwingend notwendig geworden. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, Orte der Begegnung, des Austauschs und der Lehre langfristig zu erhalten.
Meditationshaus Semkye Ling

Spenden werden für den Erhalt und die Renovierung des Semkye Ling gesammelt.
Das Tibetische Zentrum e.V. vermittelt den Buddhismus nach der tibetischen Überlieferung und zahlreiche weitere Inhalte und Übungen in Verbindung mit der Geistesschulung. Es steht seit der Gründung 1977 unter der Schirmherrschaft S.H. des 14. Dalai Lamas, der u.a. durch seine sechs großen Besuche und verschiedene Audienzen großen Einfluss auf das Wirken des Vereins hat. Der Beistand des Friedens nobelpreisträgers ist uns dabei eine besondere Ehre und Verpflichtung zugleich. Es unter richten bis heute tibetische Gelehrte mit höchstem Ausbildungsgrad an unserem Institut und inzwischen auch eine Generation von sehr gut ausgebildeten westlichen Lehrkräften. Es ist laut Satzung die Absicht unseres gemeinnützigen Vereins, Möglichkeiten zu schaf fen, den vollständigen authentischen Buddhismus in Theorie und Praxis zu vermitteln und gleichzeitig, entsprechend der besonderen Inspiration des Dalai Lama, auch einen Beitrag zu einer säkularen Kultur des Mitgefühls, der Toleranz und des Dialoges zu leisten.
Weit über Hamburgs Grenzen hinweg steht das Tibetische Zentrum für ein in Deut schland einmaliges „Systematisches Studium des Buddhismus“, das 1988 erstmals startete. Der Studiengang kann neben dem Beruf absolviert und auch als Fernkurs belegt werden. Über Aufnahmen und einen Livestream der Studienkreise lernen Direktstudierende vor Ort gemeinsam mit deutschsprachigen Studierenden weltweit. Über 2500 Studierende haben mittlerweile das Studium durchlaufen. Seit seiner Gründung leistet das Tibetische Zentrum außerdem Flüchtlingshilfe für Tibeter im Exil.
Kontakt:
Tibetisches Zentrum e.V.
E-Mail: gisa.stuelpe@tibet.de
Weitere Infos: www.tibet.de
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