Grundlagen der Ayurveda Heilverfahren, Ayurveda-Klinik, Kassel - Bad Wilhelmshöhe
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Auf welcher Grundlage erfolgen die AYURVEDA-Heilverfahren in unserer Klinik?

Ayurveda Klinik Kassel Bad Wilhelmshöhe die drei Doshas Vata Pitta Kapha Grundprinzipien des Lebens

Die drei Doshas haben ihren Hauptsitz im Magen-Darm-Kanal

Kapha Hauptsitz: Magen

Pitta Hauptsitz: Dünndarm

Vata Hauptsitz: Dickdarm

Bei der Entstehung von energetischem Ungleichgewicht geraten die Vata-, Pitta-Kapha-Energien aus ihrem Hauptsitz und verteilen sich in andere Körperbereiche, wo sie nicht hingehören. Zugleich nehmen sie auch Gifte mit dorthin, die sich ablagern.

Nach ayurvedischer Lehre entstehen Krankheiten dadurch, dass diese aus dem Gleichgewicht geratenen Energien eine pathologische Verbindung mit Strukturen eingehen. Ziel des Panchakarma-Therapieverfahrens, wie es in unserer Klinik durchgeführt wird, ist es, das Ungleichgewicht der Energien (Doshas) zu regulieren und – wenn nötig – auch eine pathologische Strukturveränderung aufzulösen. Im einzelnen kann ein Panchakarma-Therapieverfahren wie folgt aussehen:

I. Vorbereitungs-/Mobilisierungsphase (Pùrvakama):

Ayurveda Klinik Kassel Bad Wilhelmshöhe Synchronmassage Entspannung Therapeutin Rücken Schulter
Ganzkörpersynchronmassage

In dieser Phase werden auf unterschiedliche Art und Weise die aus dem Gleichgewicht geratenen Energien ebenso wie etwaige „Stoffwechselschlacke“ mobilisiert. Dies geschieht in der Regel durch innerliches Zuführen von speziell aufbereiteten Fetten (z.B. geklärte Butter, genannt Ghee) und darauf abgestimmten äußerlichen Ölbehandlungen. Diese äußerlichen Ölanwendungen (z.B. Ganzkörpersynchronmassagen, Ölstirngüsse, spezifische Fußmassagen, etc.) können sehr differenziert auf Konstitution und Erkrankung des einzelnen Patienten bezogen werden. Zu den mobilisierenden Maßnahmen gehören auch spezifische Wärme- und Schwitzanwendungen.

II. Haupttherapiephase (Pradhanakarma):

Nach der entsprechenden Vorbereitung und Mobilisierung erfolgen nun ausleitende Therapiemaßnahmen. Hierzu gehört meist ein Abführtag, an dem mittels Rizinusöl oder eines anderen pflanzlichen Laxativums die vorher mobilisierte Schlacke ausgeleitet wird. Bei der entsprechenden Indikation wird auch Vamana („therapeutisches Erbrechen“) durchgeführt. Nach ayurvedischer Lehre ist dies eine besonders wirksame Maßnahme bei Kapha-Störungen auf dem Boden einer Kapha-Konstitution. Eine sehr wichtige Therapieoption im Ayurveda sind die Bastis. Hiermit sind unterschiedlich zusammengesetzte Darmeinläufe gemeint. Diese haben nicht nur abführenden Charakter, sondern können – je nach Zusammensetzung und Applikationsart – auch nährend, aufbauend und ausgleichend wirken. Weitere Therapieverfahren, die spezifisch eingesetzt werden können, sind Nasya (Inhalationsbehandlung mit besonderen Kräuterpräparationen bei Erkrankungen im Kopfbereich) und Raktamoksama (ayurvedischer Aderlass).

Die vorstehenden Therapieverfahren werden –je nach Konstitution und Erkrankung- zu einem individuellen Therapieprogramm kombiniert. Auch hier wird deutlich, wie differenziert der AYURVEDA auf die Individualität des Patienten einzugehen vermag.

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