Ayurvedische Ernährung, Ayurveda-Klinik, Kassel - Bad Wilhelmshöhe
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Die ayurvedische Ernährung

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Werner Wilhelm Wicker

Was ist für den Menschen als Individuum die richtige Nahrung bzw. wie sieht seine individuelle Nahrung aus? Darauf können wir aus der Sicht der westlichen Medizin keine schlüssige Antwort geben. Warum eigentlich nicht? Weil uns die ganzheitliche –wirklich ganzheitliche- Betrachtung fehlt.

Die Ernährungswissenschaft sagt uns heute viel über Kalorien, Vitamine und Mineralien eines Nahrungsmittels, aber was ist für den einzelnen Menschen die jeweils gesündeste Nahrung – im Sinne seines bioenergetischen Gleichgewichtes - (was seine Gesundheit ja ausmacht)? Für welchen Menschen kann welches Getreide eine Heilnahrung darstellen? Körner sind nicht Körner sondern jedes Getreidekorn hat andere Eigenschaften und andere Einwirkungen auf die bioenergetische Situation des Menschen.

Wenn für den einen Menschen zum Beispiel Gerste und Hafer als Heilnahrung angesehen werden kann, kann dies für einen anderen Menschen genau das Gegenteil bedeuten, indem –aus Sicht des AYURVEDA- diese beiden Getreidearten das bioenergetische Gleichgewicht evtl. stören bzw. ein etwa vorhandenes bioenergetisches Ungleichgewicht evtl. noch weiter erhöhen könnten. Dieser Mensch könnte zum Beispiel Reis und Weizenkörner benötigen.

Wenn Hippokrates gesagt hat

Euere Nahrung soll Euer Heilmittel sein,
euer Heilmittel soll Euere Nahrung sein,

dann hat er bewusst die Nahrung als Heilmittel herangezogen. Nahrungsmittel haben eine Bioenergie. Diese ist von Nahrungsmittel zu Nahrungsmittel sehr verschieden. Befinden wir uns –im Sinne des AYURVEDA- in einem bioenergetischen Ungleichgewicht- auf das sich im wesentlichen auch Krankheiten stützen- so ist es für uns um so wichtiger, eine Nahrung zu uns zu nehmen, die im Sinne des AYURVEDA eine Heilnahrung sein kann und die dieses bioenergetische Ungleichgewicht in Richtung Gleichgewicht beeinflussen kann. Über dieses Wissen und die Diagnosemöglichkeit verfügt die AYURVEDA-Medizin.

Sie geht davon aus, dass die drei bioenergetischen Körperkräfte des Menschen Vata (Luft und Raum), Pitta (im wesentlichen Feuerelemente) und Kapha (Wasser- und Erdelement) von der Nahrung unmittelbar beeinflusst werden. (Diese drei bioenergetischen Körperkräfte des Menschen werden Doshas genannt.)

Die feinen Diagnosemöglichkeiten des AYURVEDA zeigen uns unsere bioenergetische Situation auf, aus der wir unsere Nahrungsmittel ableiten können. Ist Kapha (Wasser- und Erdelement) im Ungleichgewicht, wird eine Kapha-ausgleichende Nahrung gewählt. Für die beiden anderen bioenergetischen Kräfte gilt dies ebenfalls.

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Es bleibt festzuhalten:

  • Der Mensch sollte seiner (Dosha) Typ-Konstitution gemäß essen.
  • Er kann über das Essen seinem etwa vorhandenen bioenergetischen Ungleichgewicht entgegenwirken.
  • Er sollte im Ungleichgewicht befindliche Energien durch die richtige Auswahl der Nahrungsmittel (Heilmittel) wieder auszugleichen versuchen.
  • Er sollte ein vorhandenes bioenergetisches Gleichgewicht durch die Auswahl der Nahrungsmittel zu erhalten bestrebt sein.
  • Der Ayurveda bietet hierfür ein breites Wissen und die Diagnosemöglichkeiten.

Meine Ansicht ist daher, dass die ayurvedische Ernährung in besonderem Maße zur Gesundung und Gesunderhaltung beitragen kann.

Hippokrates muss über ein Wissen verfügt haben, dass es ihm ermöglicht hat, die Ernährung als einen für die Gesundung wesentlichen Faktor einzusetzen. Er hat offensichtlich auch die Fähigkeit gehabt, zu erkennen, welche Nahrungsmittel für welchen Patienten eine den Heilungsprozess unterstützende Wirkung haben. Andernfalls hätte er diesen großartigen Ausspruch nicht gemacht, der heute mehr denn je an Bedeutung gewinnt. Wir können durch die Ayurveda-Medizin daher zu der Einsicht und Erkenntnis kommen, dass bestmögliche Gesundheit weitestgehend ein bioenergetisches Gleichgewicht darstellt und Krankheit ihren Boden erst richtig auf einem energetischen Ungleichgewicht gewinnt. Wir können Nahrungsmittel zu uns nehmen, die dieses bioenergetische Ungleichgewicht erhöhen oder in Richtung Gleichgewicht beeinflussen können. Dazu gehört auch das Wissen und die Fähigkeit, bioenergetisches Gleichgewicht oder Ungleichgewicht in seiner jeweils individuellen Form diagnostizieren zu können. Der Ayurveda gibt uns dies alles an die Hand.

Welche sonstige Bedeutung hat die Ernährung im AYURVEDA?

Ernährung, Schlaf und Sexualität sind nach ayurvedischer Lehre die drei Säulen des Lebens. Als Grundlage für eine optimale Nahrungszusammensetzung dient im Ayurveda der Geschmackssinn. Man unterscheidet in der ayurvedischen Tradition sechs Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb (oder „zusammenziehend“). Auch über den Geschmackssinn können wir uns die Qualitäten der Nahrung erschließen und individuell die passende Ernährung ermitteln. Eine vollständige Mahlzeit sollte nach ayurvedischer Vorstellung alle diese sechs Geschmacksrichtungen enthalten.

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