



Werner Wilhelm Wicker - Klinikträger
Seit mehr als 40 Jahren betreiben wir Akut- und
Rehabilitationskliniken mit hochwertigen diagnostischen
Einrichtungen (z.B. Kernspintomographie, Computertomographie,
digitale Substraktionsangiographie) im Sinne der
Schulmedizin.
Die erste Klinik wurde am 13. September 1965 mit 260 Betten in Bad
Wildungen eröffnet. Im Laufe meiner 40-jährigen Tätigkeit als
Klinikträger habe ich festgestellt, dass – insbesondere bei
chronischen Erkrankungen mit rein schulmedizinisch angelegten
Therapien – wir nicht immer die Erfolge erzielten, die wir uns
erhofften. Dann wurde oft zu therapeutischen Mitteln gegriffen,
deren Nebenwirkungen, besonders bei längerer Anwendung, nicht
überschaubar und somit medizinisch nicht immer vertretbar waren.
Zugleich blieben oft die Erfolge hinter den Erwartungen zurück.
Diese Erkenntnisse haben 1986 zur Neugründung der Habichtswald Klinik in Kassel Bad Wilhelmshöhe
geführt. Dies einzig und allein mit dem Ziel, eine Synthese
zwischen Schulmedizin, Ganzheitsmedizin und
Naturheilverfahren zu begründen. Diese Philosophie haben
wir in der Habichtswald-Klinik inzwischen in den drei vorhandenen
Fachabteilungen (Innere Medizin, Onkologie und
Psychotherapie/Psychosomatik) so konsequent als möglich
umzusetzen versucht. Gleichzeitig war ich immer bemüht, meinen
Klinikmitarbeitern zu vermitteln, die uns anvertrauten Patienten
hingebungsvoll und liebevoll zu betreuen und eine dienende Haltung
einzunehmen.
Nachdem die Habichtswald Klinik zunächst 7 Jahre in dieser Synthese
und Philosophie sehr erfolgreich zum Wohle ihrer Patienten
gearbeitet hatte, hatten wir dennoch den Eindruck, dass es von
Vorteil wäre, ein weiteres – noch ganzheitlicher angelegtes –
Medizinsystem zu integrieren, dass über ein großes Erfahrungsgut,
eine Tradition, umfassende bewährte Erkenntnisse sowie mehr Wissen
und Weisheit verfügt. Unser Anliegen ist es gewesen, noch
schnellere, noch intensivere und in ihren Wirkungen und
Auswirkungen nachhaltigere Heilverfahren in Synthese mit der
Schulmedizin zu praktizieren, um unsere Klinikphilosophie noch
überzeugender umsetzen zu können. Dabei sind wir auf die
Ayurveda-Medizin gestoßen, die den Menschen in
seiner ganzen Individualität diagnostizieren und therapieren kann,
indem sie jeweils exakt auf sein individuelles Befinden und seine
individuelle Gesamtsituation abstellt.
Somit sind wir inzwischen in der Habichtswald Klinik bemüht, mit
den modernen diagnostischen Möglichkeiten sowie ganzheitlich und
naturheilkundlich orientierten und bewährten Therapieverfahren in
Synthese mit der Schulmedizin ein Optimum an therapeutischen
Erfolgen bei chronischen und zum Teil als schwer oder gar nicht
heil- oder linderbar geltenden Erkrankungen zu erzielen.

Dabei können wir in einem gossen Ausmaß von AYURVEDA, der
ältesten Gesundheitslehre der Welt, profitieren.
Hier haben wir nicht nur bei der Beseitigung von
Stoffwechselregulationsstörungen, Verbesserung der Blutfett- und
Cholesterinwerte und Stimulierung des Immunsystems gute Erfolge
beobachtet, sondern auch bei Hauterkrankungen, rheumatischen
Erkrankungen, Übergewicht, Bluthochdruck, Suchterkrankungen,
Diabetes, Metabolischem Syndrom und einer ganzen
Reihe anderer Erkrankungen. Viele Patienten erreichen auch schon
nach kurzer Zeit – noch während des Klinikaufenthaltes – ihre alte
Leistungsfähigkeit und ihr körperliches Wohlbefinden zurück.
Besonders verweisen möchte ich in diesem Zusammenhang auf
die in letzter Zeit beobachteten Erfolge des AYURVEDA bei
arterieller Hypertonie. Dies hat auch das Erstaunen sehr erfahrener
Kardiologen hervorgerufen. (siehe Fallbeispiele arterielle
Hypertonie und AYURVEDA in der weiteren Folge)
Außerdem bieten sich in der Synthese von Schulmedizin und AYURVEDA
eine Fülle von Indikationen an, für die eine nachhaltige Besserung
angestrebt wird, soweit die bisherigen Behandlungen keinen oder
keinen ausreichenden Erfolg gezeigt haben.
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