Der Mensch als Teil des Ganzen
Wir sind eingebunden in das kosmische Geschehen und ein Teil von
ihm. Die Ayurveda-Medizin lehrt uns, dass wir Menschen als
Mikrokosmos aus den absolut gleichen Elementen zusammengesetzt
sind, wie die uns umgebende Natur und der Makrokosmos.
Wir sind ein Teil der Natur, die uns hervorgebracht hat, nährt,
Luft und Raum gibt.
Wie finden wir wieder aus dem Gefühl des Getrenntseins in das
Gefühl des Einsseins zurück?
- Indem wir Geist und Herz aufschließen für die Erkenntnis der
Einheit mit dem Unendlichen.
- Indem wir uns als Teil der Natur, die uns hervorgebracht hat,
erkennen, erfahren und uns vertrauensvoll öffnen.
- Indem wir lernen, dass wir in eine Welt der geistigen
Gesetzmäßigkeiten eingebunden sind (die zugleich die Naturgesetze
sind) und von diesen Gesetzen profitieren, wenn wir sie beachten
und zu leiden haben, wenn wir sie nicht beachten.
- Daher ist es sinnvoll, sich in die Wirkungskette dieser
geistigen Gesetze zu begeben – die zugleich die göttlichen sind.
Wir schwimmen dann mit dem Strom des großen Lebens und nicht gegen
ihn.
- Wir sollten auch versuchen zu erkennen, dass
jegliche Materie in diesen geistigen Gesetzen
unterliegt. Dass jegliche Materie der Vergänglichkeit
unterliegt und die einzigste Wirklichkeit das Unvergängliche
ist.
- Jegliche Materie ist den Gesetzen von Polarität und Dualität
unterworfen, so dass sich Gegensätzliches anzieht.
- Außerhalb des materiellen Bereichs zieht Gleiches
Gleiches an. D. h., ich ziehe die geistigen Energien
(Gedankenkräfte) an, die ich denke und die Gefühlsenergien, die ich
fühle.
- Somit bin ich meines „Glückes Schmied“.
- Gott hat dem Menschen den Verstand gegebenen, damit er ihn zu
seinem Wohle, seiner geistigen/seelisch/körperlichen Gesundheit und
zum Wohle anderer gebrauchen kann.
- Aber er hat uns auch die Freiheit gegeben, zu bestimmen, was
wir denken und fühlen, und wie wir mit dieser gottgegebenen
Intelligenz umgehen.
- Wie gehen wir mit dieser Freiheit um?
- Hier wird deutlich, wo fundamentale Fehler gemacht werden
können, aber auch ein entscheidender Weg zur Besserung
erreicht werden kann.
In der sanften Onkologie versuchen wir, diese Gesetzmäßigkeiten
über den Weg der Erkenntnis und die emotionale (gefühlsmäßige)
Erfahrung zu vermitteln und zu einem bleibenden, d. h. jederzeit
wieder abrufbaren Erlebnis zu machen.
Durch gute Gedanken und Gefühle können wir unsere Mitte zu einem
energetischen Zentrum dieser guten und heilsamen Energien
entwickeln.
Ein friedvoller Geist und ein Herz voller Liebe sind eine gute
Voraussetzung, um den in uns schlummernden inneren Arzt und die
heilenden Kräfte weiter zu entwickeln.