Das geistige Centrum der Klinik

Ayurveda-klinik Kassel Bad Wilhelmshöhe | Klinik für Tinnitus - Ayurveda Klinik für Ganzheitliche Rehabilitation
Druckversion vom 19.02.2009
URL: http://www.ayurveda-klinik.de/Das_geistige_Centrum_der_Klinik.html


Das geistige Zentrum der Klinik

Geschützt, behütet zwischen Gebäuden eingebettet und in der Erde liegend befindet sich das geistige Zentrum der Klinik. Es verfügt über den großen Stillen Raum im Wintergarten, Ostbühne, zweimal sieben Säulenfeldern, die in angerundeten Wandteilen dem Raum ein Wechselspiel zwischen männlichen und weiblichen Energien vermitteln. Der Stille Raum – als einer der Mittelpunkte des geistigen Zentrums – kann 100-150 Menschen fassen und ist für Gottesdienste, spirituelle Veranstaltungen, Singen und Vorträge geeignet.

Das geistige Zentrum verfügt über zwei weitere Gruppenräume – den Lichtraum und den Sternraum – und eine Kapelle mit einer 12-teiligen Glaskuppel in Halbkugelform, einen symbolischen Kreuzgang und einen kleinen Wandelgang mit Licht- und Steininseln sowie einen kleinen Brunnen, der aus einer eigenen Quelle – die unter dem Zentrum erbohrt wurde – gespeist wird.

Die Hauptgebäudeachse des Klinikkomplexes, die auf magnetisch Nord ausgerichtet ist und auf der Firstrichtung des alten, stattlichen Klinikgebäudes aufbaut, verläuft mittig durch das geistige Zentrum , den Stillen Raum, den Brunnen und die Klinikkapelle.

Die Habichtswald Klinik besitzt seit ihrer Neueröffnung dieses geistige Zentrum, das nicht nur inhaltlich, sondern auch aufgrund seines baulichen Konzeptes geprägt ist. Inzwischen sind durch einen weiteren Bauabschnitt der neue Akasha-Tempel und die Festsäle hinzugekommen, so dass sich verschiedenen Aktivitäten auch in diesen neuen Räumen entwickelt haben bzw.  dorthin verlagert wurden.. Inhaltlich baut das geistige Zentrum auf einem umfassenden freiwilligen Angebot für alle Patienten der Habichtswald Klinik auf. Dazu gehören:

·         Meditationen (Lichtmeditation, Heilmeditation, Herzensmeditation, getanztes Gebet)

·         Mantra-Singen

·         Spirituelles Singen

·         Sakraler Tanz

·         Taichi

·         Yoga

·         Autogenes Training

·         Chigong

·         Heilende indische Musik

·         Vorträge über Heilkunst des Ayurveda

Die Klinikkapelle

Das geistige Zentrum der Habichtswald Klinik verbindet die 4 Abteilungen mit seinem inneren Band. Die ganzheitsmedizinische Konzeption der 4 Abteilungen der Klinik bietet für die Patienten einen Ort der Stille und der Öffnung für den eigenen inneren heilen Kern. Die Mitarbeiterinnen des Zentrums geben den Patienten die Möglichkeit, über verschiedene Formen der Meditation sich mit der spirituell-geistigen Seite ihrer Situation und ihrer Erkrankung auseinander zusetzen. So kann jeder Patient nach seinen eigenen Bedürfnissen und ohne Dogma die Auseinandersetzung mit dem Lebenssinn suchen und auf seine Weise in die Therapie integrieren. Das heilende Licht ist der Mittelpunkt, in das die spezifischen Therapieverfahren und therapeutischen Zugänge auf integrative Weise und in einem tiefen Sinne komplementär zulaufen.

Die Herzmitte
Werner Wilhem Wicker

Unser Herz-Gefühlszentrum ist das wertvollste und schönste, das wir haben, Aus unserem Gefühlszentrum Herz kommt die Alliebe , die Hilfsbereitschaft und Fürsorge, die keinen Dank erwartet, die Herzenswärme und die Güte. Gelingt es uns, dasselbe aufzuschließen und zu öffnen und aus dieser „Herzmitte“ heraus zu leben und zu handeln, werden wir zugleich mit dem Schönsten beschenkt, das wir erreichen können: einer tiefen, inneren Erfüllung und zugleich einer unbeschreiblichen inneren Gewissheit, Zuversicht, Ruhe, Harmonie und vor allem einer tiefen Liebe und Güte.

Daher sollten alle unsere Bemühungen – auch in der Erfüllung unserer weltlichen Verpflichtungen – darauf gerichtet sein, diese aus der Herzmitte heraus zu erfüllen. Sie ist unser wahres Zentrum und der größte „Schatz“ den wir haben.

Auch der Volksmund hat dem schon immer Rechnung getragen. Wenn von einem liebevollen, weichen, warmen Herz gesprochen wird, ist diese Herzmitte gemeint (bzw. unser spirituelles Herz, das sich auf der rechten Brustseite befindet). Spricht der Volksmund von Hartherzigkeit oder Herzlosigkeit, so ist  die Verschlossenheit dieses Gefühlszentrum gemeint. Wie sind aber nur Menschen, und es ist uns nicht immer möglich, hier unsere Mitte zu haben und aus dieser Mitte zu leben. Mit zunehmender Erfahrung und nach schönen, erfüllenden Erlebnissen, werden wir immer mehr danach trachten, aus unserer Herzensmitte zu leben. Für unsere eigene Gesundheit könne wir kaum etwas Besseres tun, als hier unsere Mitte zu haben. Selbst die Jahrtausende alte ayurvedische Medizin (die Wissenschaft vom langen und gesunden Leben) legt bei einem im Herzen ruhenden Menschen ganz andere Maßstäbe bei der Beurteilung seines Gesundheitszustandes an, wohl wissend, dass dies eine gute Lebensversicherung ist. Innere Zerrissenheit, Unklarheit, Unsicherheit, mangelndes Vertrauen – d. h. mangelndes Urvertrauen – , Gemüts- und Gefühlsschwankungen etc. verlieren ihre Existenz, wenn wir uns im Gefühlszentrum Herz befinden.

Wie hat einmal ein Weiser gesagt: in unserem Herzen (Gefühlszentrum Herz) befindet sich unsere größte Schatzkammer, je mehr wir sie aufschließen, um so mehr kommen wir an diese Schätze heran. Damit sind selbstverständlich nicht materielle Schätze  gemeint, sondern ein über den vermeintlichen äußeren Erfolg weit hinausgehender innerer Erfolg, den wir als innere Erfüllung, ein liebevolles Ruhen in uns selbst und vielleicht auch als Glückseligkeit bezeichnen können. Hier liegt der wahre Reichtum, der uns, ungeachtet aller vergänglichen äußeren Freude und allen äußeren Reichtums, immer erhalten bleibt.

Es gibt eine Fülle von Aussagen über unser herz und die Herzensliebe. Nachstehend werden einige davon zitiert:

Wenn Du Deine Fähigkeit zu lieben entwickelt hast, brauchst Du nichts anderes mehr zu entwickeln.

Innere Heilung kann geschehen, indem wir uns öffnen
Werner Wilhelm Wicker

Wenn wir energetisch nicht offen sind, sind wir nicht ausreichend an die Lebenskräfte der Natur angeschlossen. Die Lebenskraft ist wichtiger als essen und trinken. Wenn ein Mensch sich nicht mehr im Gefühl des Einsseins mit der ihn umgebenden Natur, sondern (ob bewusst oder unbewusst) im Gefühl des Getrenntseins mit ihr lebt, hat er sich ein großes Stück von der „Nabelschnur der ihn stützenden und stärkenden Naturkräfte“ abgeschnitten. Er ist dann nicht mehr in der Lage, seinen feinstofflichen Energiehaushalt aus der ihn umgebenden Natur zu decken, sondern lebt mehr oder weniger aus der eigenen Substanz.

„Im Gefühl des Getrenntseins“ geht auch das Vertrauen in die Natur – von der wir ein Teil sind – verloren. Wir geraten in eine Isolation und können von Ängsten befallen werden. Dies ist verständlich, da wir in einem solchen Zustand in der Tat allein und nur auf uns selbst angewiesen sind. Aus diesem Zustand des alleineins wieder in den Zustand des All-ein-seins zu kommen, ist eine der wichtigsten Aufgaben.

Wie hat einmal ein Heiliger gesagt:
“Dehne Dich aus und ziehe Dich nicht in Dein kleines Ich zusammen“.

Ausdehnung ist verbunden mit Vertrauen und Liebe, Güte, guten Gefühlen und einer Haltung der Toleranz und des Gebens. Jeder Heilungs- oder Linderungsprozess – sei es auf der körperlichen, seelischen oder geistigen Ebene eines Menschen – ist bio-energetisch begleitet von Öffnung und Ausdehnung. Ohne diese energetische Begleitung ist kein Linderungs- oder Heilungsvorgang möglich.

Wenn wir uns vertrauensvoll öffnen und in den Schoß der Natur fallen lassen (keine Angst, wir fallen in kein Loch, die Natur trägt uns), werden uns unsere feineren Strukturen, unsere feineren Wahrnehmungsebenen und unser kognitives und universelles Gedächtnis wieder zugänglich werden.

Der Mensch als Teil des Ganzen

Wir sind eingebunden in das kosmische Geschehen und ein Teil von ihm. Die Ayurveda-Medizin lehrt uns, dass wir Menschen als Mikrokosmos aus den absolut gleichen Elementen zusammengesetzt sind, wie die uns umgebende Natur und der Makrokosmos.

Wir sind ein Teil der Natur, die uns hervorgebracht hat, nährt, Luft und Raum gibt.

Wie finden wir wieder aus dem Gefühl des Getrenntseins in das Gefühl des Einsseins zurück?

In der sanften Onkologie versuchen wir, diese Gesetzmäßigkeiten über den Weg der Erkenntnis und die emotionale (gefühlsmäßige) Erfahrung zu vermitteln und zu einem bleibenden, d. h. jederzeit wieder abrufbaren Erlebnis zu machen.
Durch gute Gedanken und Gefühle können wir unsere Mitte zu einem energetischen Zentrum dieser guten und heilsamen Energien entwickeln.

Ein friedvoller Geist und ein Herz voller Liebe sind eine gute Voraussetzung, um den in uns schlummernden inneren Arzt und die heilenden Kräfte weiter zu entwickeln.




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